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	<title>Just Travelling &#187; Peru</title>
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		<title>Wandern in der Cordillera Blanca</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2015 14:42:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Die Cordillera Blanca ist eines der besten Wandergebiete Perus mit schroffen hohen Bergen &#8211; viele Fünf- und Sechstausender -, grünen Tälern und türkisen Lagunen &#8211;...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Cordillera Blanca ist eines der besten Wandergebiete Perus mit schroffen hohen Bergen &#8211; viele Fünf- und Sechstausender -, grünen Tälern und türkisen Lagunen &#8211; Traum-Berglandschaft also. Deswegen plane ich auf meiner Perureise noch eine Station in Huaraz, dem Ausgangsort für Touren in der Cordillera Blanca, ein, obwohl ich eigentlich langsam ein bisschen Gas geben sollte auf dem Weg nach Ecuador. Der berühmte viertägige Santa Cruz Trek ist für mich daher nicht drin, dafür zwei spektakuläre Tagestreks.</p>
<h2>Wechselhafter Aufstieg zur Lagune 69</h2>
<p>Die erste Tageswanderung führt uns zur Lagune 69, auch einer der bekanntesten Treks um Huaraz. Nachdem wir zuvor einige Zeit auf Meereshöhe verbracht haben, macht sich die Höhe bemerkbar, denn die Lagune 69 liegt auf 4.600 Metern. Zusätzlich steckt uns die <a title="Arequipa: Tiefer Canyon und hoher Vulkan" href="http://just-travelling.de/arequipa-tiefer-canyon-und-hoher-vulkan/">Besteigung des El Misti</a> immer noch in den Knochen, leichte Erkältung inklusive. Die Landschaft ist wirklich wunderschön, was wir aber nur in den Sonnenfenstern genießen können, zwischendrin regnet es immer wieder ordentlich. Wir erreichen endlich schwer schnaufend eine Lagune und stellen frustriert fest, dass es noch nicht die richtige ist. Auf dem letzten steilen Stück zur richtigen Lagune 69 schneit es dann sogar. Wir haben wirklich überhaupt keine Lust mehr, trotz guter Ausrüstung friere ich furchtbar. Oben angekommen haben wir wieder Glück, denn das Wetter bessert sich und die schöne Lagune macht die Strapazen wieder ein bisschen wett. Auch wenn das Wetter auf dem Abstieg deutlich besser ist, hält sich aber unsere Motivation für den nächsten Tag in Grenzen.</p>
<div id="attachment_2317" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image29-e1434669028258.jpg"><img class="size-full wp-image-2317" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image29-e1434669028258.jpg" alt="Start der Wanderung zur Lagune 69" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Start der Wanderung zur Lagune 69</p></div>
<div id="attachment_2319" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image31-e1434669158247.jpg"><img class="size-full wp-image-2319" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image31-e1434669158247.jpg" alt="Schöne Blume, schöner Berg" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Schöne Blume, schöner Berg</p></div>
<div id="attachment_2322" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image34-e1434669423380.jpg"><img class="size-full wp-image-2322" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image34-e1434669423380.jpg" alt="Das ist noch nicht die richtige Lagune" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Das ist noch nicht die richtige Lagune</p></div>
<div id="attachment_2320" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image32-e1434669303662.jpg"><img class="size-full wp-image-2320" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image32-e1434669303662.jpg" alt="Lagune 69" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Das ist sie: Lagune 69</p></div>
<h2>Wandern durch das Paramount Valley</h2>
<p>Heute heißt es wieder um 04:30 aufstehen, um die Tour ins Paramount Valley zu starten. Der 6.025 Meter hohe Artesonraju ist Vorbild für den Berg auf dem Paramount Logo und hat so dem Tal den inoffiziellen Namen verschafft. Zu meinem Glück ist die Wanderung ziemlich leicht, es geht meistens eben am unglaublich türkisen See entlang, nur zum Schluss haben wir einen kurzen Aufstieg &#8211; mal wieder zu einer Lagune &#8211; zu bewältigen. Das reicht mir auch, denn ich bin durch die Erkältung und die Nächte ohne viel Schlaf ziemlich gerädert. Immerhin spielt aber heute das Wetter mit, es ist die ganze Zeit sonnig. Unsere Regencapes brauchen wir trotzdem, weil wir durch ein paar Wasserfälle am Weg laufen müssen. Ich bin beim Anblick dieser wahnsinnigen Farben und Berglandschaft froh, mich doch noch zu dieser Wanderung aufgerafft zu haben. Jetzt ist aber ganz viel Schlaf angesagt.</p>
<div id="attachment_2326" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image38-e1434669542322.jpg"><img class="size-full wp-image-2326" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image38-e1434669542322.jpg" alt="Unglaublich, diese Farben" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Unglaublich, diese Farben</p></div>
<div id="attachment_2327" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image39-e1434718982879.jpg"><img class="size-full wp-image-2327" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image39-e1434718982879.jpg" alt="Unser Tagesziel: eine Lagune" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Tagesziel: eine Lagune</p></div>
<div id="attachment_2324" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image36-e1434718689542.jpg"><img class="size-full wp-image-2324" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image36-e1434718689542.jpg" alt="Der Paramount Berg" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Der Paramount Berg</p></div>
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		<title>Sandboarden in Huacachina</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 01:59:27 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Sandboarden steht schon sehr lange auf meiner Liste der Aktivitäten, die ich unbedingt ausprobieren will. Nachdem ich total verrückt nach Snowboarden bin, muss ich das auch mal auf Sand probieren. Im kleinen Oasenort Huacachina, mitten in der Sandwüste entlang der peruanischen Wüste, gibt es endlich die Gelegenheit dazu.</p>
<h2>Sandboarden in der Wüste</h2>
<p>Wir buchen eine Sandbuggy-Tour, bei der man zum Sonnenuntergang mit einem Gefährt über die Dünen fetzt und immer wieder stoppt, um sich mit dem Sandboard die Düne hinunterzustürzen. Die Sandbuggy-Fahrt ist superlustig, wie Achterbahnfahren über die Dünen. Dann endlich das Sandboarden! Ich habe darauf bestanden, dass ich mit einem richtigen Snowboard fahren will. Die einfachste und beliebteste Variante ist nämlich ein Brett, mit dem man auf dem Bauch die Dühne herunterfährt. Ordentlich Geschwindigkeit bekommt man damit drauf, am Anfang wirkt es angsteinflößend, macht aber Spaß. Danach steige ich aber auf das Snowboard. Und muss feststellen, dass Sand ganz schön bremst. Im Schneckentempo kurve ich also die Düne herunter, die eigentlich ganz schön steil ist. Aber es macht trotzdem Spaß, natürlich nicht so viel wie Snowboarden, dafür ist es wärmer. Und der Sonnenuntergang in der Wüste kann sich sehen lassen.</p>
<h2>Seltsamer Oasenort Huacachina</h2>
<p>Abgesehen von der Wüstentour und Sandboarden hat Huacachina nicht viel zu bieten. Der Oasenort wurde vor vielen Jahren als Ferienort für reiche Peruaner aus dem Boden gestampft und hat jetzt seine besten Zeiten hinter sich. Als wir frühmorgens ankommen, wirkt Huacachina alles andere als einladend und wir würden am liebsten gleich wieder abhauen. Der obligatorische Taxifahrer, der uns weismachen will, der ganze Ort wäre geschlossen und er könnte uns zu einem ganz guten Preis ins nahe gelegene Ica fahren, macht mich zu dem Zeitpunkt ziemlich aggressiv. Ich frage ihn, ob er uns wirklich für so blöd hält, aber solche Diskussionen mit südamerikanischen Taxifahrern bringen grundsätzlich nichts. Tagsüber, als die Sonne scheint, sieht es nicht mehr ganz so schlimm aus und das Sandboarden macht vieles wett. Mehr als eine Nacht muss man hier aber wirklich nicht bleiben.</p>
<div id="attachment_2309" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image25-e1434591875358.jpg"><img class="size-full wp-image-2309" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image25-e1434591875358.jpg" alt="Bereit zum Sandboarden" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Bereit zum Sandboarden</p></div>
<div id="attachment_2306" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image22-e1434591989161.jpg"><img class="size-full wp-image-2306" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image22-e1434591989161.jpg" alt="Wilde Fahrt mit dem Sandbuggy" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Wilde Fahrt mit dem Sandbuggy</p></div>
<div id="attachment_2311" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image27-e1434592404337.jpg"><img class="size-full wp-image-2311" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image27-e1434592404337.jpg" alt="Sonnenuntergang in der Wüste" width="750" height="562" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang in der Wüste</p></div>
<div id="attachment_2312" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image28-e1434592510386.jpg"><img class="size-full wp-image-2312" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image28-e1434592510386.jpg" alt="Oase Huacachina" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Oase Huacachina</p></div>
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		<title>Arequipa: Tiefer Canyon und hoher Vulkan</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2015 03:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[simone_just_travelling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Nach der erfolgreichen Bezwingung des Salkantay Treks kommen wir in Arequipa im Süden Perus in den Höhenrausch: Wir wollen den 5.825 Meter hohen Vulkan El...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der erfolgreichen Bezwingung des <a title="Salkantay Trek nach Machu Picchu" href="http://just-travelling.de/salkantay-trek-nach-machu-picchu/" target="_blank">Salkantay Treks</a> kommen wir in Arequipa im Süden Perus in den Höhenrausch: Wir wollen den 5.825 Meter hohen Vulkan El Misti besteigen und sehen, was unser Körper alles aushält. Zum Training gehen wir vorher noch auf eine 2-Tages-Wanderung durch den Colca Canyon, den angeblich tiefsten Canyon der Welt (es gibt unterschiedliche Quellen dazu).</p>
<h2>Wandern durch den Colca Canyon</h2>
<p>Die Tour in den Colca Canyon bereitet uns zunächst schon einmal auf Schlafmangel vor. Es geht um 3 Uhr früh los, zuerst fahren wir drei Stunden mit dem Bus zum Canyon und können ein bisschen Schlaf nachholen. Unser erster Stopp ist ein Aussichtspunkt, um Condore zu beobachten. Nach kurzer Zeit segelt tatsächlich einer der imposanten Vögel vorbei. Anschließend starten wir die Wanderung in den Colca Canyon. Am ersten Tag geht es fast nur bergab, den Canyon hinunter. Der Weg ist sandig und rutschig, die Knie danken einem diese Wanderung nicht. Wir übernachten in einem einfachen Hostel in einer Oase im Canyon, bevor es am nächsten Morgen sehr früh wieder den Canyon hinauf gehen soll. Das bedeutet, um 04:30 aufstehen und um 5 Uhr den Aufstieg zu starten, um der Hitze zu entgehen. Es geht 1.100 Höhenmeter steil bergauf, was furchtbar anstrengend und schweißtreibend ist. Ich brauche knappe zweieinhalb Stunden, was noch ganz gut unter der angegebenen Zeit von drei Stunden liegt. Der Rest des Tages ist eine Bustour am Canyon entlang, bei der wir in Dörfern und an Aussichtspunkten halten.</p>
<div id="attachment_2285" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image6-e1434510597236.jpg"><img class="size-full wp-image-2285" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image6-e1434510597236.jpg" alt="Condor" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Condor</p></div>
<div id="attachment_2286" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image7-e1434510721324.jpg"><img class="size-full wp-image-2286" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image7-e1434510721324.jpg" alt="Colca Canyon" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Colca Canyon</p></div>
<div id="attachment_2287" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image8.jpg"><img class="size-full wp-image-2287" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image8-e1434510839260.jpg" alt="Weberin in einem Dorf des Canyons" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Weberin in einem Dorf des Canyons</p></div>
<div id="attachment_2288" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image9-e1434511029723.jpg"><img class="size-full wp-image-2288" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image9-e1434511029723.jpg" alt="In der Schlucht des Canyons" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">In der Schlucht des Canyons</p></div>
<div id="attachment_2291" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image12-e1434512051712.jpg"><img class="size-full wp-image-2291" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image12-e1434512051712.jpg" alt="Dorfkirche" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Dorfkirche</p></div>
<h2>Die Besteigung des Vulkans El Misti (5.825m)</h2>
<p>Nach einem Ruhetag wagen wir uns an den Aufstieg auf den Vulkan El Misti in der Nähe von Arequipa, der zwei Tage dauert. Am ersten Tag fahren wir am Vormittag zum Ausgangspunkt auf 3.400 Metern, wo wir unseren Guide treffen. Wir müssen heute 1.200 Höhenmeter zum Basecamp bewältigen, in dem wir die Nacht verbringen. Zelt und Schlafsack sind zum Glück schon oben, trotzdem schleppen wir bestimmt 12 Kilo auf dem Rücken, inklusive 5 Liter Wasser zum Kochen und Trinken. Wir brauchen für die Strecke knappe 5 Stunden, einige Pausen und spüren die Höhe schon deutlich. Endlich im Camp angekommen, beziehen wir unser Zelt. Ein Bad gibt es natürlich nicht, nur Inka Toilet (= Natur). Um 5 Uhr nachmittags bekommen wir unser Abendessen vom Guide gekocht und nach Sonnenuntergang ist es Zeit, schlafen zu gehen, schließlich müssen wir um 1 Uhr früh unseren Aufstieg zum Gipfel starten. Obwohl es tagsüber sehr warm ist, wird es nachts sehr kalt, wir schlafen deswegen in allen Klamotten, die wir haben &#8211; und es ist immer noch kalt.</p>
<p>Um 1 Uhr morgens fangen wir an, im Schneckentempo Richtung Gipfel zu laufen. Es ist noch stockdunkel, daher tragen wir Stirnlampen. Es ist einfach nur hart, die Höhe macht echt zu schaffen. Obwohl wir Winterkleidung tragen, frieren wir. Meine Hände spüre ich trotz Skihandschuhen nicht mehr. Irgendwann verliere ich einen Stock, weil ich kein Gefühl in den Händen habe. In den Pausen kann ich kaum essen oder trinken. Langsam arbeiten wir uns nach oben. Während des Sonnenaufgangs wirft der Vulkan einen Schatten auf Arequipa. Wir sind zu müde, um Fotos zu machen, deswegen übernimmt der Guide. Bei der letzten Pause kurz vor dem Gipfel bin ich schon ziemlich fertig, aber es sind nur noch 40 Minuten, die schaffe ich auch noch! Wir gehen das letzte Stück in Zeitlupe, man sieht den Gipfel schon. Trotzdem muss ich alle paar Meter stehen bleiben, um zu atmen. Und dann ist es tatsächlich geschafft, ich bin oben. Die große Freude bleibt aus, weil wir zu müde sind. Erst später realisieren wir, dass wir es auf 5.800 Meter geschafft haben!</p>
<div id="attachment_2269" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image-e1434502130888.jpg"><img class="size-full wp-image-2269" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image-e1434502130888.jpg" alt="Am Basecamp, Vulkan Picchu Picchu im Hintergrund" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Am Basecamp, Vulkan Picchu Picchu im Hintergrund</p></div>
<div id="attachment_2274" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image5-e1434502306665.jpg"><img class="size-full wp-image-2274" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image5-e1434502306665.jpg" alt="Das Basecamp" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Das Basecamp</p></div>
<div id="attachment_2271" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image2-e1434502607879.jpg"><img class="size-full wp-image-2271" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image2-e1434502607879.jpg" alt="Sonnenuntergang" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang</p></div>
<div id="attachment_2272" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image3-e1434509144409.jpg"><img class="size-full wp-image-2272" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image3-e1434509144409.jpg" alt="Endlich oben, auf dem El Misti" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Endlich oben, auf dem El Misti</p></div>
<h2>Last but not least: Arequipa</h2>
<p>Bei der ganzen Action sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Arequipa eine wirklich tolle Stadt ist mit einem kolonialen Stadtzentrum. Mein Highlight ist das Kloster Santa Catalina, mit seinen roten und blauen Mauern gibt es viele perfekte Fotomotive her.</p>
<div id="attachment_2301" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image20-e1434512152130.jpg"><img class="size-full wp-image-2301" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image20-e1434512152130.jpg" alt="Zentrum von Arequipa" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Zentrum von Arequipa</p></div>
<div id="attachment_2295" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image16-e1434511207640.jpg"><img class="size-full wp-image-2295" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image16-e1434511207640.jpg" alt="Im Kloster Santa Catalina" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Im Kloster Santa Catalina</p></div>
<div id="attachment_2294" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image15-e1434511526790.jpg"><img class="size-full wp-image-2294" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image15-e1434511526790.jpg" alt="Blaue Wände, Blumen, altes Gemäuer" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Blaue Wände, Blumen, altes Gemäuer</p></div>
<div id="attachment_2296" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image17-e1434511667104.jpg"><img class="size-full wp-image-2296" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image17-e1434511667104.jpg" alt="Das Kloster ist wie eine eigene kleine Stadt" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Das Kloster ist wie eine eigene kleine Stadt</p></div>
<div id="attachment_2298" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image19-e1434511768189.jpg"><img class="size-full wp-image-2298" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/06/image19-e1434511768189.jpg" alt="Und ein letzter Blick auf El Misti" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Und ein letzter Blick auf El Misti</p></div>
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		<title>Salkantay Trek nach Machu Picchu</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2015 04:21:30 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseziele]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Trek]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Machu Picchu ist vermutlich die berühmteste Sehenswürdigkeit Südamerikas und damit eines der Highlights auf meiner Südamerika-Reiseroute. Nachdem man den berühmten Inka Trail, der in 4 Tagen Wanderung nach Machu Picchu führt Monate im Voraus buchen muss, habe ich nach alternativen Wanderungen gesucht, denn ich wollte mir keinen solchen Fixpunkt mitten in meiner Reise aufzwingen. Die Wahl fiel auf den Salkantay Trek, der in insgesamt 5 Tagen mit dem Besuch des Machu Picchu endet. Das ist zwar eine weniger kulturelle Route, man läuft hier nicht auf alten Inkapfaden, dafür ist sie landschaftlich unschlagbar und vermutlich etwas anspruchsvoller als der Inka Trail. Mal sehen, ob ihr nach meinem Tourenbericht &#8211; und vor allem den Bildern &#8211; auch Lust darauf bekommt.</p>
<h2>Tag 1: Von Mollepata nach Soraypampa</h2>
<p>Am ersten Tag steigen wir um 4 Uhr früh in den Bus, der uns von Cusco nach Mollepata bringt. Dort belädt der Pferdeführer die Pferde mit unserem Gepäck, erlaubt sind aber nur 5kg pro Person inklusive Schlafsack. Viel Klamottenauswahl gibt es also nicht. Noch eine kurze Fahrt auf der Ladefläche eines Lastwagens zum Start des Treks und wir wandern los. Unsere Gruppe besteht aus 14 Leuten: neben uns zwei deutschen Mädels noch ein Deutscher, zwei Franzosen, vier Brasilianer, drei Mexikaner und zwei Amerikaner. Interessanterweise wandern die meisten von ihnen nicht gerne. Warum man sich dann für eine 5-Tages-Wanderung anmeldet, ist mir ein Rätsel. Am Anfang geht es viel bergauf und bei der Höhe wird das Atmen schon deutlich schwerer. Anschließend laufen wir relativ eben ein Tal entlang, bis wir unser erstes Camp in Soraypampa erreichen. Mit 3.900 Metern ist es auch das höchstegelegene und nachts bitterkalt. Am Nachmittag können wir vom Camp aus noch zu einer Lagune etwas oberhalb laufen. Der Aufstieg dauert nur etwa eine Stunde, es geht aber steil bergauf und wir kämpfen und keuchen dementsprechend in der Höhe. Die Lagune ist das aber definitiv wert!</p>
<div id="attachment_2231" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image71-e1434338326975.jpg"><img class="wp-image-2231 size-full" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image71-e1434338326975.jpg" alt="Start Salkantay Trek nach Machu Picchu" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Start des Salkantay Treks</p></div>
<div id="attachment_2232" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image72-e1434338420333.jpg"><img class="size-full wp-image-2232" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image72-e1434338420333.jpg" alt="Lamas crossing" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Lamas crossing</p></div>
<div id="attachment_2233" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image73-e1434338571861.jpg"><img class="size-full wp-image-2233" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image73-e1434338571861.jpg" alt="Erster Blick auf den Salkantay" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Erster Blick auf den Salkantay</p></div>
<div id="attachment_2234" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image74-e1434338658683.jpg"><img class="size-full wp-image-2234" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image74-e1434338658683.jpg" alt="Die Lagune oberhalb des Camps" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Die Lagune oberhalb des Camps</p></div>
<div id="attachment_2235" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image75-e1434338788922.jpg"><img class="size-full wp-image-2235" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image75-e1434338788922.jpg" alt="Und der erste Tag ist geschafft!" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Und der erste Tag ist geschafft!</p></div>
<h2>Tag 2: Über den Salkantay Pass nach Chaullay</h2>
<p>Nach einer kalten, aber ganz guten Nacht im Zelt, starten wir früh unseren Aufstieg zum Salkantay Pass. Mit 4.600 Metern wird das der höchste Punkt des Treks. Insgesamt liegen heute 21km Strecke vor uns. Der Großteil unserer wanderfaulen Gruppe lässt sich von Pferden auf den Pass bringen, deswegen wandern wir nur zu sechst mit den beiden Guides. Durch die Höhe ist der Aufstieg zwar sehr anstrengend und wir müssen langsam laufen, die tolle Landschaft macht aber alles wett. Zuerst geht es über das Hochland, umgeben von hohen Bergen und kleinen Bergsehen, bevor wir den felsigen Salkantay Pass mit dem Blick auf den schneebedeckten Salkantay (6.264m) erreichen. Der Blick vom Pass ist atemberaubend, wir haben auch viel Glück mit dem Wetter: blauer Himmel und freie Bergsicht. Nachdem wir das ausgekostet haben, gehen wir lange bergab, bis wir unser zweites Camp Chaullay auf 2.900 Metern erreichen. Hier gibt es für 10 Soles endlich eine heiße Dusche.</p>
<div id="attachment_2237" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image77-e1434339986372.jpg"><img class="size-full wp-image-2237" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image77-e1434339986372.jpg" alt="Aufstieg über die Hochebene" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Aufstieg über das Hochland</p></div>
<div id="attachment_2238" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image78-e1434340125605.jpg"><img class="size-full wp-image-2238" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image78-e1434340125605.jpg" alt="Immer den Salkantay im Blick" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Immer den Salkantay im Blick</p></div>
<div id="attachment_2239" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image79-e1434340374321.jpg"><img class="size-full wp-image-2239" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image79-e1434340374321.jpg" alt="Pause am See" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Pause am See</p></div>
<div id="attachment_2240" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image80-e1434340467720.jpg"><img class="size-full wp-image-2240" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image80-e1434340467720.jpg" alt="Endlich oben auf dem Pass" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Endlich oben auf dem Pass</p></div>
<div id="attachment_2241" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image81-e1434340568802.jpg"><img class="size-full wp-image-2241" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image81-e1434340568802.jpg" alt="Dem Salkantay ganz nah" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Dem Salkantay ganz nah</p></div>
<div id="attachment_2242" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image82-e1434340679322.jpg"><img class="size-full wp-image-2242" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image82-e1434340679322.jpg" alt="Abstieg Richtung Chaullay" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Abstieg Richtung Chaullay</p></div>
<h2>Tag 3: Von Chaullay nach Santa Teresa</h2>
<p>Heute haben wir Pech mit dem Wetter, denn es regnet. Das ist aber nicht so schlimm, wir sind schließlich inzwischen im Regenwald angekommen, wo das irgendwie dazu gehört. Die Wanderung ist wesentlich leichter als am ersten Tag und es geht weiter bergab. So kommen wir früh genug am Camp in Santa Teresa an, um noch in die heißen Quellen in der Nähe zu fahren. Das tut sehr gut nach dem vielen Wandern.</p>
<div id="attachment_2243" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image83-e1434424987241.jpg"><img class="size-full wp-image-2243" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image83-e1434424987241.jpg" alt="Wandern durch den Regenwald" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Wandern durch den Regenwald</p></div>
<div id="attachment_2244" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image84-e1434425162259.jpg"><img class="size-full wp-image-2244" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image84-e1434425162259.jpg" alt="Blume der Passionsfrucht" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Blume der Passionsfrucht</p></div>
<div id="attachment_2245" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image85-e1434425275240.jpg"><img class="size-full wp-image-2245" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image85-e1434425275240.jpg" alt="Camp in Santa Teresa" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Camp in Santa Teresa</p></div>
<h2>Tag 4: Von Santa Teresa nach Aguas Calientes</h2>
<p>Am vorletzten Tag haben wir 25 Kilometer durch kleine Dörfer und anschließend entlang der Eisenbahnschienen nach Aguas Calientes, dem Ort am Fuß des Machu Picchu vor uns. Der erste Teil der Strecke ist etwas öde, der Weg entlang der Schienen dafür ganz schön. Wir erhaschen sogar einen ersten Blick auf Machu Picchu, das auf den Bergen über uns liegt. Der Weg zieht sich nur irgendwann sehr und wir sind froh, als wir endlich in Aguas Calientes eintreffen, wo wir in einem Hostel übernachten. Aguas Calientes ist ein furchtbar touristischer Ort, der nur existiert, um Machu Picchu Touristen zu beherbergen.</p>
<div id="attachment_2246" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image86-e1434425832605.jpg"><img class="size-full wp-image-2246" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image86-e1434425832605.jpg" alt="Wandern durch Dörfer" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Wandern durch Dörfer</p></div>
<div id="attachment_2247" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image87-e1434425934657.jpg"><img class="size-full wp-image-2247" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image87-e1434425934657.jpg" alt="...und entlang der Schienen" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">&#8230;und entlang der Schienen</p></div>
<h2>Tag 5: Machu Picchu</h2>
<p>Dann steht endlich Machu Picchu auf dem Programm! Ein bisschen habe ich Angst, enttäuscht zu werden. Die Erwartungen sind hoch und Machu Picchu vermutlich von Touristen überlaufen. Wir starten um 5 Uhr morgens den Aufstieg von Aguas Calientes. Es geht über unzählige Stufen steil bergauf, was bei dem feuchtwarmen Klima sehr schweißtreibend ist. Um 6 Uhr stehen wir in der Schlange am Eingang. Zuerst bekommen wir durch unsere Guides eine 2-stündige Führung. Machu Picchu liegt anfangs komplett im Nebel, aus dem es später langsam auftaucht. Am Vormittag sind tatsächlich viele Touristen unterwegs, an den beliebten Fotospots bilden sich Schlangen. Wir haben zusätzlich Tickets für den Aufstieg auf den Machu Picchu Berg. Auch der hat es noch einmal in sich, ich bin froh, als die Schinderei vorbei ist. Der Ausblick oben ist aber wirklich gut. Die vielen Stufen wieder herunterzulaufen ist auch nicht gerade angenehm. Als wir am frühen Nachmittag wieder in der Inkastadt ankommen, ist der große Touristenansturm vorbei und wir können Machu Picchu ganz in Ruhe auf uns wirken lassen, durch die Ruinen streifen und den Ausblick auf die Wahnsinnslandschaft um uns genießen. Deswegen ist Machu Picchu doch das eindrucksvolle Erlebnis gewesen, das ich mir vorgestellt habe. Mein Tipp also: unbedingt bis zum Nachmittag bleiben!</p>
<p>Insgesamt sind wir an diesem Tag 1.000 Höhenmeter in Stufen rauf und runter gelaufen. Als wir nach langer Zug- und Busfahrt um ein Uhr nachts wieder in Cusco ankommen, sind wir wirklich durch. Manche Erlebnisse muss man sich hart erarbeiten.</p>
<div id="attachment_2248" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image88-e1434427015174.jpg"><img class="size-full wp-image-2248" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image88-e1434427015174.jpg" alt="Machu Picchu im Morgennebel" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Machu Picchu im Morgennebel</p></div>
<div id="attachment_2249" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image89-e1434427144181.jpg"><img class="size-full wp-image-2249" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image89-e1434427144181.jpg" alt="...der sich zum Glück bald lichtet" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">&#8230;der sich zum Glück bald lichtet</p></div>
<div id="attachment_2250" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image90-e1434427332831.jpg"><img class="size-full wp-image-2250" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image90-e1434427332831.jpg" alt="Das Postkartenmotiv" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Das Postkartenmotiv</p></div>
<div id="attachment_2251" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image91-e1434427454562.jpg"><img class="size-full wp-image-2251" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image91-e1434427454562.jpg" alt="Endlich stehe ich selbst dort" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Endlich stehe ich selbst dort</p></div>
<div id="attachment_2253" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image93-e1434427582210.jpg"><img class="size-full wp-image-2253" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image93-e1434427582210.jpg" alt="Blick vom Machu Picchu Berg" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Blick vom Machu Picchu Berg</p></div>
<div id="attachment_2252" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image92-e1434427717211.jpg"><img class="size-full wp-image-2252" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image92-e1434427717211.jpg" alt="Endlich oben nach der Quälerei" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Endlich oben nach der Quälerei</p></div>
<div id="attachment_2254" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image94-e1434427815790.jpg"><img class="size-full wp-image-2254" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image94-e1434427815790.jpg" alt="Danach teilen wir Machu Picchu nur noch mit den Lamas" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Danach teilen wir Machu Picchu nur noch mit den Lamas</p></div>
<p><b>Habt ihr auch Lust bekommen?</b></p>
<p>Es gibt für den Salkantay Trek nach Machu Picchu unzählige Anbieter in Cusco und man kann ihn auch relativ kurzfristig buchen. Der Preis liegt bei ca. 220 US Dollar für die fünf Tage. <a title="Salkantay Trek" href="http://www.kbtourstravel.com/salkantay-machu-picchu-5-days.html" target="_blank">KB Tours Travel</a> ist zum Beispiel ein empfehlenswerter Anbieter.</p>
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		<title>Inkakultur: Cusco und das Sacred Valley</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2015 23:24:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Inka]]></category>
		<category><![CDATA[Inkakultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ollantaytambo]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Cusco im Süden Perus war einst die Hauptstadt des Inkareichs und ist heute ein Touristenmagnet wegen der Nähe zu Machu Picchu und weiteren Ruinen der...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Cusco im Süden Perus war einst die Hauptstadt des Inkareichs und ist heute ein Touristenmagnet wegen der Nähe zu Machu Picchu und weiteren Ruinen der Inkas im angrenzenden Sacred Valley. Die Lage auf 3.400 Metern inmitten wunderschöner Andengipfel trägt zusätzlich zur Attraktivität der Stadt bei. Auf Quechua, der Sprache der indigenen Bevölkerung, bedeutet Cusco &#8220;Nabel der Welt&#8221;. Nabel der Touristenwelt ist Cusco heute auf jeden Fall. Nachdem Machu Picchu eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Sehenswürdigkeit Südamerikas ist, lässt sicher kein Peru-Tourist den Ausgangspunkt Cusco aus.</p>
<h2>Streifzug durch Cusco</h2>
<p>Trotz der Touristenmassen ist Cusco eine wunderschöne Stadt, vielleicht sogar die schönste auf meiner bisherigen Reise durch Südamerika. Es wirkt sauberer und aufgeräumter als andere Städte und hat mit Cafés, Restaurants, Bars und verschiedensten Geschäften natürlich alles, was das Touristenherz begehrt. Das sind zwischendrin ganz nette Annehmlichkeiten auf einer langen Reise. Von den Bauten der Inka ist in der Stadt kaum etwas übrig, da die Spanier nach der Eroberung Cuscos fast alle Tempel und Paläste abrissen und die Steine zum Bau von Kirchen und neuen Gebäuden verwendeten. Aller Erdbeben zum Trotz ist Cuscos Innenstadt auch heute noch eine Ansammlung prachtvoller Kolonialarchitektur.</p>
<p>Im Zentrum der Stadt liegt der Plaza de Armas mit der imposanten Kathedrale, in der auf dem Gemälde des letzten Abendmahls ein <em>Cuy </em>- Meerschweinchen, das Nationalgericht Perus &#8211; auf dem Teller liegt. Verlässt man den Platz Richtung Norden, gelangt man nach San Blas, das älteste Viertel Cuscos, mit seinen engen Gassen, in denen gemütliche Bars oder kleine Läden, zum Beispiel für traditionelle Musikinstrumente, versteckt sind. Wenn man sich die Stufen zum Plaza San Cristobal mit der gleichnamigen Kirche nach oben kämpft, belohnt der Ausblick über die Altstadt. Weiter der Straße entlang den Berg hinauf, befindet sich die Inkaruine Saksaywaman &#8211; auch Sexy Woman genannt, so kann man es sich leichter merken. Auch hier hat man einen tollen Blick auf die Stadt und die nahe gelegene, in Südamerika obligatorische Christus-Statue.</p>
<p>Unten in der Innenstadt haben wir schnell unser Lieblingscafé auserkoren, das Café Valeriana in der Avenida del Sol, das guten Kaffe und unglaublich leckere Kuchen (Lemon Pie!) anbietet. Generell ist in Cusco alles ein bisschen teurer als im Rest Perus, gerade auch die Unterkünfte. Trotzdem finden wir in einfachen Lokalen Lomo Saltado &#8211; Rindfleischstreifen mit Zwiebeln und Tomate &#8211; für wenig Geld (5 Soles = 1,5 €), und auch auf dem Markt kann man gut und günstig essen.</p>
<div id="attachment_2205" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image58-e1432614094192.jpg"><img class="size-full wp-image-2205" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image58-e1432614094192.jpg" alt="Cusco von oben" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Cusco von oben</p></div>
<div id="attachment_2202" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image55-e1432614181620.jpg"><img class="size-full wp-image-2202" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image55-e1432614181620.jpg" alt="Plaza de Armas" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Plaza de Armas</p></div>
<div id="attachment_2203" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image56-e1432614303567.jpg"><img class="size-full wp-image-2203" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image56-e1432614303567.jpg" alt="...umgeben von schönen Kolonialbauten" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">&#8230;umgeben von schönen Kolonialbauten</p></div>
<div id="attachment_2201" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image54-e1432614371867.jpg"><img class="size-full wp-image-2201" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image54-e1432614371867.jpg" alt="Plaza Regocijo" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Plaza Regocijo</p></div>
<div id="attachment_2210" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image63-e1432681761646.jpg"><img class="size-full wp-image-2210" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image63-e1432681761646.jpg" alt="Leckerer Pie de Limón im Café Valeriana" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Leckerer Pie de Limón im Café Valeriana</p></div>
<div id="attachment_2204" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image57-e1432614545777.jpg"><img class="size-full wp-image-2204" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image57-e1432614545777.jpg" alt="Saksaywaman" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Saksaywaman</p></div>
<h2>Tour durch das Sacred Valley</h2>
<p>Um das Sacred Valley entlang des Flusses Urubamba zu erkunden, kann man locker einige Tage aufwenden und in den kleinen Orten des Tals übernachten. Wir wollen aber weniger Zeit aufwenden und machen eine Tagestour durch das Tal. Highlights sind die Inkastätten von Pisac und Ollantaytambo, genauso wie die koloniale Kirche von Chinchero. Genauso beeindruckend sind aber auch die imposante Berglandschaft mit kleinen Andendörfern und bunten Märkten (natürlich ziemlich touristisch, aber trotzdem nett).</p>
<p>Für die Touren gibt es unzählige Anbieter in Cusco, die einen sowieso an jeder Ecke ansprechen. Welche Touren gut sind, ist schwer zu sagen, weil viele Agenturen keine eigenen Touren anbieten, sondern die Kunden nur weitervermitteln. Es lohnt sich auf jeden Fall Preise zu vergleichen.</p>
<div id="attachment_2207" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image60-e1432614763771.jpg"><img class="size-full wp-image-2207" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image60-e1432614763771.jpg" alt="Inkaterassen in Pisac" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Inkaterassen in Pisac</p></div>
<div id="attachment_2212" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image65-e1432614884489.jpg"><img class="size-full wp-image-2212" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image65-e1432614884489.jpg" alt="Oben auf dem Berg in Pisac angekommen" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Oben auf dem Berg in Pisac angekommen</p></div>
<div id="attachment_2209" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image62-e1432614976231.jpg"><img class="size-full wp-image-2209" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image62-e1432614976231.jpg" alt="Sacred Valley bei Ollantaytambo" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Sacred Valley bei Ollantaytambo</p></div>
<div id="attachment_2214" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image67-e1432615133777.jpg"><img class="size-full wp-image-2214" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image67-e1432615133777.jpg" alt="Inkastätte Ollantaytambo" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Inkastätte Ollantaytambo</p></div>
<div id="attachment_2215" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image68-e1432615272172.jpg"><img class="size-full wp-image-2215" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image68-e1432615272172.jpg" alt="Mischen traditioneller Stofffarben" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Mischen traditioneller Stofffarben</p></div>
<div id="attachment_2216" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image69-e1432615360825.jpg"><img class="size-full wp-image-2216" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image69-e1432615360825.jpg" alt="Gefärbte Alpacawolle" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Gefärbte Alpacawolle</p></div>
<div id="attachment_2229" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image70-e1432682143283.jpg"><img class="size-full wp-image-2229" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image70-e1432682143283.jpg" alt="Kirche von Chinchero" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Kirche von Chinchero</p></div>
<p><strong>Hosteltipp Cusco:</strong> Atawkama Hostel &#8211; zwar am Rand des historischen Zentrums gelegen, aber relativ günstige saubere Zimmer. Ein eher ruhiges Hostel, kein Partyhostel.</p>
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		<title>Atemlos am Titicacasee</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2015 21:56:26 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Der Titicacasee ist der höchste kommerziell schiffbare See der Welt und der größte See Südamerikas. Auf 3.800 Metern bleibt einem schonmal die Luft weg, vor...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titicacasee ist der höchste kommerziell schiffbare See der Welt und der größte See Südamerikas. Auf 3.800 Metern bleibt einem schonmal die Luft weg, vor allem, wenn man wie ich gerade aus dem niedrig gelegenen <a title="Welcome to the Jungle!" href="http://just-travelling.de/welcome-jungle/" target="_blank">Dschungel Boliviens</a> nach La Paz fliegt. Von dort geht es zunächst nach Copacabana auf der bolivianischen Seite des Sees. Auf dem Weg dorthin müssen der Bus und wir noch die Seestraße von Tiquina überqueren &#8211; getrennt allerdings. Obwohl wir <a title="Bolivien – Reise durch Absurdistan" href="http://just-travelling.de/bolivien-reise-durch-absurdistan/" target="_blank">Boliviens Eigenheiten</a> schon kennen, verstehen wir mal wieder nicht, warum wir 2 Bolivianos für die Fahrt extra zahlen müssen. Es wäre einfacher, sie auf das Busticket aufzuschlagen &#8211; nach europäischer Logik. Nach Copacabana und der Isla del Sol wollen wir auf die peruanische Seite des Titicacasees wechseln, mal sehen, wie das in Peru wird mit diesen Gebühren.</p>
<h2>Copacabana</h2>
<p>Das ist nicht zu verwechseln mit dem Stadtteil Copacabana in Rio de Janeiro, die Strände in Boliviens Copacabana sind weit weniger glamourös und vor allem ist es viel kälter. Die Höhe eben. Copacabana ist kein besonders schöner Ort, denn halbfertige Gebäude prägen mal wieder das Stadtbild, und dazu furchtbar touristisch. Wirklich jedes Restaurant bietet die gleichen Menüs an, oft nennen sie sich auch gleich &#8220;Restaurante turistico&#8221;. Es gibt einen schönen Aussichtspunkt auf den See (inklusive Atemnot beim Hochlaufen der Stufen), aber ansonsten ist Copacabana vor allem Ausgangsort für Touren auf die Isla del Sol.</p>
<div id="attachment_2164" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image40-e1432474731798.jpg"><img class="size-full wp-image-2164" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image40-e1432474731798.jpg" alt="Copacabana" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Copacabana</p></div>
<h2>Isla del Sol</h2>
<p>Bei unserer Ankunft am südlichen kleinen Hafen der Insel macht die Sonneninsel ihrem Namen noch nicht alle Ehre, es ist eher grau. Nachdem wir die obligatorische Gebühr für das Betreten der Insel (5 Bolivianos) bezahlt haben, beginnen wir die steilen Stufen zum Dorf Yumani hochzusteigen, um dort ein Hostel zu suchen. Dummerweise haben wir unser komplettes Gepäck dabei, das etwa 18 Kilo wiegen dürfte (pro Person). Wir müssen alle paar Stufen stehen bleiben und schnappen nach Luft. Aber nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir oben an und finden ein sehr spartanisches, aber günstiges Zimmer. Das Bad entspricht nicht europäischen Hygienevorstellungen und man muss mit dem Eimer spülen, aber man gewöhnt sich ziemlich schnell an so etwas.</p>
<p>Am nächsten Morgen starten wir unsere Wanderung in den Norden der Insel. Leider ist hier noch niemand auf die Idee gekommen, Wegweiser aufzustellen. Dazu noch ein paar ungenaue Auskünfte und der Weg endet in einer Sackgasse. Wir sehen weiter unten ein kleines Dorf und mühen uns querfeldein dahin ab. Auf dem Weg begegnen uns fast nur Einheimische, die sehr einfach leben: sie bestellen winzige Felder in Handarbeit, halten ein paar Hühner und Schweine und treiben ihre Esel als Lastentiere vor sich her. Der Weg geht ständig auf und ab, Atemlosigkeit ist also vorprogrammiert. Natürlich müssen wir für den Norden der Insel wieder eine Weggebühr bezahlen. Auf dem Rückweg werden die Tickets streng kontrolliert. Schade, dass für das Geld keiner Schilder aufstellt&#8230; Nach einem kurzen Besuch im Norden, denn die Zeit bis unser Boot in Yumani zurückfährt drängt, beeilen wir uns mit dem Rückweg. Und ein netter Mann zeigt uns den richtigen Weg, den wir gleich am Anfang hätten finden sollen. Der ist viel schöner und einfacher, außerdem scheint endlich die Sonne und versöhnt uns mit der Isla del Sol, die wir bis dahin schon mehrfach verflucht haben.</p>
<p>Ein paar gute Ratschläge nach meiner Isla del Sol Erfahrung: Lasst das große Gepäck in Copacabana. Übernachtet lieber im Norden der Insel, das ist unbeschwerlicher (keine Stufen) und schöner. Wenn ihr nur mit Tagesrucksack reist, könnt ihr vom Norden in den Süden wandern und von dort das Boot zurück nehmen. In einem Tagesausflug kann man auch schon viel sehen, falls die Zeit knapp ist.</p>
<div id="attachment_2165" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image41-e1432474808889.jpg"><img class="size-full wp-image-2165" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image41-e1432474808889.jpg" alt="Ankunft auf der Isla del Sol" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Ankunft auf der Isla del Sol</p></div>
<div id="attachment_2166" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image42-e1432474913531.jpg"><img class="size-full wp-image-2166" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image42-e1432474913531.jpg" alt="Der Süden der Insel" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Der Süden der Insel</p></div>
<div id="attachment_2167" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image43-e1432475011290.jpg"><img class="size-full wp-image-2167" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image43-e1432475011290.jpg" alt="Quinoa-Felder auf dem Weg nach Norden" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Quinoa-Felder auf dem Weg nach Norden</p></div>
<div id="attachment_2168" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image44-e1432475271920.jpg"><img class="size-full wp-image-2168" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image44-e1432475271920.jpg" alt="Sau mit Ferkeln auf dem Weg" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Sau mit Ferkeln auf dem Weg</p></div>
<div id="attachment_2169" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image45-e1432475360371.jpg"><img class="size-full wp-image-2169" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image45-e1432475360371.jpg" alt="Esel als Lastentiere auf der autofreien Isla del Sol" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Esel als Lastentiere auf der autofreien Isla del Sol</p></div>
<div id="attachment_2170" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image46-e1432561200449.jpg"><img class="size-full wp-image-2170" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image46-e1432561200449.jpg" alt="Sonne, tolle Landschaft, blauer Himmel" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Sonne, tolle Landschaft, blauer Himmel</p></div>
<h2>Die peruanische Seite: Islas flotantes (schwimmende Inseln)</h2>
<p>Auf der peruanischen Seite des Titicacasees leben die Uros, eine indigene Volksgruppe, seit Jahrhunderten auf selbst gebauten Schilfinseln im See. Wir sehen uns diese Inseln im Rahmen einer Tagestour vom Küstenort Puno aus an. Zuerst befürchten wir, uns wirklich blöd vorzukommen, wenn wir als Touristen dort vorbeigekarrt werden. Aber der Besuch der Insel ist sehr interessant, das Familienoberhaupt hat offensichtlich viel Spaß daran zu zeigen, wie sie die Inseln bauen und dort leben. Nach einer kurzen Fahrt auf einem Schilfboot geht es weiter auf die Isla Taquile, auf der viele strickende Männer herumhängen und ihre Waren verkaufen. Ansonsten hat die Isla Taquile landschaftlich Ähnlichkeit mit der Isla del Sol.</p>
<p>In Puno gibt es nicht viel zu sehen, ein kurzer Aufenthalt, um von dort Touren auf die Inseln zu machen, reicht vollkommen. Der Anbieter <a title="Titicacasee Touren Puno" href="http://www.edgaradventures.com" target="_blank">Edgar Adventures</a> bietet gute Touren abseits der großen Touristenmassen, bei denen auch tatsächlich Geld bei den Inselbewohnern hängen bleibt. Dafür zahlt man natürlich ein paar Soles mehr als bei den Billigangeboten am Busbahnhof und in manchen Hostels, aber ich denke, das sind sie wert. Auch Homestays auf den Islas flotantes sind möglich.</p>
<p>P.S.: Es scheint in Peru nicht ganz so viele Gebühren wie in Bolivien zu geben. Lediglich für Toiletten und die Busbahnhofsteuer sind kleine Beträge fällig.</p>
<div id="attachment_2171" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image47-e1432581954225.jpg"><img class="size-full wp-image-2171" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image47-e1432581954225.jpg" alt="Schwimmende Inseln der Uros im Titicacasee" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Schwimmende Inseln der Uros im Titicacasee</p></div>
<div id="attachment_2172" style="width: 573px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image48-e1432582191390.jpg"><img class="size-full wp-image-2172" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image48-e1432582191390.jpg" alt="Souvenirs aus Handarbeit" width="563" height="750" /></a><p class="wp-caption-text">Souvenirs aus Handarbeit</p></div>
<div id="attachment_2195" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image52-e1432583633985.jpg"><img class="size-full wp-image-2195" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image52-e1432583633985.jpg" alt="Schöne Mobilés zum Beispiel" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Schöne Mobilés zum Beispiel</p></div>
<div id="attachment_2175" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image51-e1432582507391.jpg"><img class="size-full wp-image-2175" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image51-e1432582507391.jpg" alt="Traditionelle Musik auf der Isla Taquile" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Traditionelle Musik auf der Isla Taquile</p></div>
<div id="attachment_2174" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image50-e1432582790202.jpg"><img class="size-full wp-image-2174" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image50-e1432582790202.jpg" alt="Isla Taquile" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Isla Taquile</p></div>
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