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	<title>Just Travelling &#187; Bolivien</title>
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		<title>Atemlos am Titicacasee</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2015 21:56:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Der Titicacasee ist der höchste kommerziell schiffbare See der Welt und der größte See Südamerikas. Auf 3.800 Metern bleibt einem schonmal die Luft weg, vor...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titicacasee ist der höchste kommerziell schiffbare See der Welt und der größte See Südamerikas. Auf 3.800 Metern bleibt einem schonmal die Luft weg, vor allem, wenn man wie ich gerade aus dem niedrig gelegenen <a title="Welcome to the Jungle!" href="http://just-travelling.de/welcome-jungle/" target="_blank">Dschungel Boliviens</a> nach La Paz fliegt. Von dort geht es zunächst nach Copacabana auf der bolivianischen Seite des Sees. Auf dem Weg dorthin müssen der Bus und wir noch die Seestraße von Tiquina überqueren &#8211; getrennt allerdings. Obwohl wir <a title="Bolivien – Reise durch Absurdistan" href="http://just-travelling.de/bolivien-reise-durch-absurdistan/" target="_blank">Boliviens Eigenheiten</a> schon kennen, verstehen wir mal wieder nicht, warum wir 2 Bolivianos für die Fahrt extra zahlen müssen. Es wäre einfacher, sie auf das Busticket aufzuschlagen &#8211; nach europäischer Logik. Nach Copacabana und der Isla del Sol wollen wir auf die peruanische Seite des Titicacasees wechseln, mal sehen, wie das in Peru wird mit diesen Gebühren.</p>
<h2>Copacabana</h2>
<p>Das ist nicht zu verwechseln mit dem Stadtteil Copacabana in Rio de Janeiro, die Strände in Boliviens Copacabana sind weit weniger glamourös und vor allem ist es viel kälter. Die Höhe eben. Copacabana ist kein besonders schöner Ort, denn halbfertige Gebäude prägen mal wieder das Stadtbild, und dazu furchtbar touristisch. Wirklich jedes Restaurant bietet die gleichen Menüs an, oft nennen sie sich auch gleich &#8220;Restaurante turistico&#8221;. Es gibt einen schönen Aussichtspunkt auf den See (inklusive Atemnot beim Hochlaufen der Stufen), aber ansonsten ist Copacabana vor allem Ausgangsort für Touren auf die Isla del Sol.</p>
<div id="attachment_2164" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image40-e1432474731798.jpg"><img class="size-full wp-image-2164" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image40-e1432474731798.jpg" alt="Copacabana" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Copacabana</p></div>
<h2>Isla del Sol</h2>
<p>Bei unserer Ankunft am südlichen kleinen Hafen der Insel macht die Sonneninsel ihrem Namen noch nicht alle Ehre, es ist eher grau. Nachdem wir die obligatorische Gebühr für das Betreten der Insel (5 Bolivianos) bezahlt haben, beginnen wir die steilen Stufen zum Dorf Yumani hochzusteigen, um dort ein Hostel zu suchen. Dummerweise haben wir unser komplettes Gepäck dabei, das etwa 18 Kilo wiegen dürfte (pro Person). Wir müssen alle paar Stufen stehen bleiben und schnappen nach Luft. Aber nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir oben an und finden ein sehr spartanisches, aber günstiges Zimmer. Das Bad entspricht nicht europäischen Hygienevorstellungen und man muss mit dem Eimer spülen, aber man gewöhnt sich ziemlich schnell an so etwas.</p>
<p>Am nächsten Morgen starten wir unsere Wanderung in den Norden der Insel. Leider ist hier noch niemand auf die Idee gekommen, Wegweiser aufzustellen. Dazu noch ein paar ungenaue Auskünfte und der Weg endet in einer Sackgasse. Wir sehen weiter unten ein kleines Dorf und mühen uns querfeldein dahin ab. Auf dem Weg begegnen uns fast nur Einheimische, die sehr einfach leben: sie bestellen winzige Felder in Handarbeit, halten ein paar Hühner und Schweine und treiben ihre Esel als Lastentiere vor sich her. Der Weg geht ständig auf und ab, Atemlosigkeit ist also vorprogrammiert. Natürlich müssen wir für den Norden der Insel wieder eine Weggebühr bezahlen. Auf dem Rückweg werden die Tickets streng kontrolliert. Schade, dass für das Geld keiner Schilder aufstellt&#8230; Nach einem kurzen Besuch im Norden, denn die Zeit bis unser Boot in Yumani zurückfährt drängt, beeilen wir uns mit dem Rückweg. Und ein netter Mann zeigt uns den richtigen Weg, den wir gleich am Anfang hätten finden sollen. Der ist viel schöner und einfacher, außerdem scheint endlich die Sonne und versöhnt uns mit der Isla del Sol, die wir bis dahin schon mehrfach verflucht haben.</p>
<p>Ein paar gute Ratschläge nach meiner Isla del Sol Erfahrung: Lasst das große Gepäck in Copacabana. Übernachtet lieber im Norden der Insel, das ist unbeschwerlicher (keine Stufen) und schöner. Wenn ihr nur mit Tagesrucksack reist, könnt ihr vom Norden in den Süden wandern und von dort das Boot zurück nehmen. In einem Tagesausflug kann man auch schon viel sehen, falls die Zeit knapp ist.</p>
<div id="attachment_2165" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image41-e1432474808889.jpg"><img class="size-full wp-image-2165" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image41-e1432474808889.jpg" alt="Ankunft auf der Isla del Sol" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Ankunft auf der Isla del Sol</p></div>
<div id="attachment_2166" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image42-e1432474913531.jpg"><img class="size-full wp-image-2166" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image42-e1432474913531.jpg" alt="Der Süden der Insel" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Der Süden der Insel</p></div>
<div id="attachment_2167" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image43-e1432475011290.jpg"><img class="size-full wp-image-2167" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image43-e1432475011290.jpg" alt="Quinoa-Felder auf dem Weg nach Norden" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Quinoa-Felder auf dem Weg nach Norden</p></div>
<div id="attachment_2168" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image44-e1432475271920.jpg"><img class="size-full wp-image-2168" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image44-e1432475271920.jpg" alt="Sau mit Ferkeln auf dem Weg" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Sau mit Ferkeln auf dem Weg</p></div>
<div id="attachment_2169" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image45-e1432475360371.jpg"><img class="size-full wp-image-2169" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image45-e1432475360371.jpg" alt="Esel als Lastentiere auf der autofreien Isla del Sol" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Esel als Lastentiere auf der autofreien Isla del Sol</p></div>
<div id="attachment_2170" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image46-e1432561200449.jpg"><img class="size-full wp-image-2170" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image46-e1432561200449.jpg" alt="Sonne, tolle Landschaft, blauer Himmel" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Sonne, tolle Landschaft, blauer Himmel</p></div>
<h2>Die peruanische Seite: Islas flotantes (schwimmende Inseln)</h2>
<p>Auf der peruanischen Seite des Titicacasees leben die Uros, eine indigene Volksgruppe, seit Jahrhunderten auf selbst gebauten Schilfinseln im See. Wir sehen uns diese Inseln im Rahmen einer Tagestour vom Küstenort Puno aus an. Zuerst befürchten wir, uns wirklich blöd vorzukommen, wenn wir als Touristen dort vorbeigekarrt werden. Aber der Besuch der Insel ist sehr interessant, das Familienoberhaupt hat offensichtlich viel Spaß daran zu zeigen, wie sie die Inseln bauen und dort leben. Nach einer kurzen Fahrt auf einem Schilfboot geht es weiter auf die Isla Taquile, auf der viele strickende Männer herumhängen und ihre Waren verkaufen. Ansonsten hat die Isla Taquile landschaftlich Ähnlichkeit mit der Isla del Sol.</p>
<p>In Puno gibt es nicht viel zu sehen, ein kurzer Aufenthalt, um von dort Touren auf die Inseln zu machen, reicht vollkommen. Der Anbieter <a title="Titicacasee Touren Puno" href="http://www.edgaradventures.com" target="_blank">Edgar Adventures</a> bietet gute Touren abseits der großen Touristenmassen, bei denen auch tatsächlich Geld bei den Inselbewohnern hängen bleibt. Dafür zahlt man natürlich ein paar Soles mehr als bei den Billigangeboten am Busbahnhof und in manchen Hostels, aber ich denke, das sind sie wert. Auch Homestays auf den Islas flotantes sind möglich.</p>
<p>P.S.: Es scheint in Peru nicht ganz so viele Gebühren wie in Bolivien zu geben. Lediglich für Toiletten und die Busbahnhofsteuer sind kleine Beträge fällig.</p>
<div id="attachment_2171" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image47-e1432581954225.jpg"><img class="size-full wp-image-2171" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image47-e1432581954225.jpg" alt="Schwimmende Inseln der Uros im Titicacasee" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Schwimmende Inseln der Uros im Titicacasee</p></div>
<div id="attachment_2172" style="width: 573px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image48-e1432582191390.jpg"><img class="size-full wp-image-2172" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image48-e1432582191390.jpg" alt="Souvenirs aus Handarbeit" width="563" height="750" /></a><p class="wp-caption-text">Souvenirs aus Handarbeit</p></div>
<div id="attachment_2195" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image52-e1432583633985.jpg"><img class="size-full wp-image-2195" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image52-e1432583633985.jpg" alt="Schöne Mobilés zum Beispiel" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Schöne Mobilés zum Beispiel</p></div>
<div id="attachment_2175" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image51-e1432582507391.jpg"><img class="size-full wp-image-2175" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image51-e1432582507391.jpg" alt="Traditionelle Musik auf der Isla Taquile" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Traditionelle Musik auf der Isla Taquile</p></div>
<div id="attachment_2174" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image50-e1432582790202.jpg"><img class="size-full wp-image-2174" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image50-e1432582790202.jpg" alt="Isla Taquile" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Isla Taquile</p></div>
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		<title>Welcome to the Jungle!</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2015 20:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[simone_just_travelling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Der Dschungel verlangt einem als Mitteleuropäer mit ungewohnter Hitze, Luftfeuchtigkeit und unliebsamen Tieren so einiges ab. Aber einmal auf meiner Reise wollte ich das Abenteuer...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dschungel verlangt einem als Mitteleuropäer mit ungewohnter Hitze, Luftfeuchtigkeit und unliebsamen Tieren so einiges ab. Aber einmal auf meiner Reise wollte ich das Abenteuer Dschungel wagen. Ich entschiede mich, das gleich in Bolivien zu machen, da die Touren dort tendenziell günstiger sind und man neben dem Dschungel auch die Sumpflandschaft &#8211; die Pampas &#8211; sehen kann.</p>
<h2>Nachhaltiger Tourismus</h2>
<p>Wir buchen unsere Tour &#8211; 4 Tage in Dschungel und Pampas &#8211; bei <a title="Mashaquipe Eco Tours" href="http://www.mashaquipeecotours.com" target="_blank">Mashaquipe</a>, einer Agentur, die uns von anderen Reisenden empfohlen wurde. Ausgangspunkt aller Touren ist Rurrenabaque in Bolivien. Mashaquipe wird von mehreren Dorfgemeinschaften, die im Dschungel um Rurrenabaque leben, betrieben. Der Erlös der Firma kommt direkt den Dorfgemeinschaften zugute oder dem Erhalt der Lodges und alle Angestellten sind aus den Communities. Der Dschungel ist durch den Nationalpark Madidi streng geschützt und Mashaquipe ist eine von wenigen Agenturen, die Touren dorthin anbieten dürfen. Selbst zum Bau und Erhalt der Dschungellodges dürfen sie nur von selbst gefallenes Holz verwenden, niemand darf im Nationalpark Bäume fällen. Unser Guide Luis ist sehr engagiert, verfügt über ein wahnsinnig großes Wissen über Regenwald und Pampas und steuert uns sicher überall hindurch. Wie er all die Abkürzungen im weit verzweigten Flusssystem der Pampas kennen kann, ist mir immer noch ein Rätsel. Nicht nur der Guide, auch sonst stimmt alles an der Tour: leckeres Essen, einfache, aber schöne Lodges und ein gutes Programm.</p>
<h2>Bilanz der vier Tage Dschungel und Pampas</h2>
<p>Sehr viele ausgeschwitzte Liter Wasser, mindestens einer alleine bei der Suppe am Mittag.</p>
<p>7 Stunden Dschungelwanderung &#8211; viel Schwitzpotential.</p>
<p>Wir haben eine Dorfgemeinschaft im Dschungel besucht und dort Zuckerrohr gepresst.</p>
<p>Floßfahrt auf selbst gebauten Floß den Río Bení hinab. Sehr lustig!</p>
<p>Tiere im Dschungel: Wildschweine, Tarantel, ein paar Papageien von weitem.</p>
<p>Tiere in der Pampas: Rosa (!) Flussdelphine, Krokodil, Baby-Anaconda, lustige Flussschweine (sehen wie große Meerschweinchen aus), Kaimane, Kapuzineraffen, Gelbaffen.</p>
<p>Ein selbst geangelter Piranha, der am Abend auf den Tisch kam.</p>
<p>Etwa 100 Mückenstiche &#8211; trotz Verbrauch einer halben Dose No Bite &#8211; besonders konzentriert an den Füßen, was für die folgende Woche zu zahlreichen Juckattacken führt&#8230;</p>
<p><b>Fazit</b>: Es war ein tolles Erlebnis, aber einen weiteren Dschungelbericht werdet ihr auf dieser Reise nicht mehr von mir bekommen.</p>
<div id="attachment_2126" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image25-e1432235203338.jpg"><img class="wp-image-2126 size-full" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image25-e1432235203338.jpg" alt="Dschungel Bolivien: Start mit dem Boot" width="750" height="562" /></a><p class="wp-caption-text">Start in den Dschungel mit dem Boot</p></div>
<div id="attachment_2125" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image24-e1432235568689.jpg"><img class="size-full wp-image-2125" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image24-e1432235568689.jpg" alt="Zuckerrohrpresse, mit der Dorfbewohner Zuckersaft herstellen" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Zuckerrohrpresse, mit der Dorfbewohner Zuckersaft herstellen</p></div>
<div id="attachment_2127" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image26-e1432235324440.jpg"><img class="size-full wp-image-2127" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image26-e1432235324440.jpg" alt="Flussabwärts mit dem selbst gebauten Floß" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Flussabwärts mit dem selbst gebauten Floß</p></div>
<div id="attachment_2128" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image27-e1432235464804.jpg"><img class="wp-image-2128 size-full" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image27-e1432235464804.jpg" alt="Dschungelwanderung: Dschungel Bolivien" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Dschungelwanderung</p></div>
<div id="attachment_2129" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image28-e1432235788916.jpg"><img class="size-full wp-image-2129" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image28-e1432235788916.jpg" alt="Ein Baum bringt den anderen um" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Baum bringt den anderen um</p></div>
<div id="attachment_2156" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image34-e1432238923676.jpg"><img class="size-full wp-image-2156" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image34-e1432238923676.jpg" alt="Dschungel-Aussicht" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Dschungel-Aussicht</p></div>
<div id="attachment_2135" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image30-e1432235926662.jpg"><img class="size-full wp-image-2135" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image30-e1432235926662.jpg" alt="Tour durch die Pampas" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Tour durch die Pampas</p></div>
<div id="attachment_2136" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image31-e1432236060102.jpg"><img class="size-full wp-image-2136" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image31-e1432236060102.jpg" alt="Rosa Flussdelphine" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Rosa Flussdelphine &#8211; schwer zu fotografieren</p></div>
<div id="attachment_2137" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image32-e1432236213667.jpg"><img class="size-full wp-image-2137" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image32-e1432236213667.jpg" alt="Flussschweinchen" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Flussschweinchen</p></div>
<div id="attachment_2143" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image38-e1432236322622.jpg"><img class="size-full wp-image-2143" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image38-e1432236322622.jpg" alt="Affe in Action" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Affe in Action</p></div>
<div id="attachment_2142" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image37-e1432236416364.jpg"><img class="size-full wp-image-2142" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image37-e1432236416364.jpg" alt="Gelbaffe" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Gelbaffe</p></div>
<div id="attachment_2159" style="width: 573px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image39-e1432239048306.jpg"><img class="size-full wp-image-2159" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image39-e1432239048306.jpg" alt="Mein Piranha-Fang" width="563" height="750" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Piranha-Fang</p></div>
<div id="attachment_2140" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image35-e1432236696571.jpg"><img class="size-full wp-image-2140" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image35-e1432236696571.jpg" alt="Sonnenuntergang in der Pampas" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang in der Pampas</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Downhill Biken auf der Death Road</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2015 21:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[simone_just_travelling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Biken]]></category>
		<category><![CDATA[Death Road]]></category>
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		<category><![CDATA[Mountainbike]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Death Road in Bolivien verbindet La Paz mit Coroico in den Yungas und erlangte ihre zweifelhafte Berühmtheit, als die Interamerikanische Entwicklungsbank sie 1995 als gefährlichste Straße der Welt einstufte. Grund dafür waren zwei bis drei abstürzende Autos pro Monat und 200 bis 300 Tote im Jahr. Das kommt nicht von ungefähr: Die Schotterstraße ist einspurig, an den schmalsten Stellen nur gut 3 Meter breit und führt an bis zu 600 Meter steilem Gefälle ohne Leitplanken entlang. Ausnahmsweise gilt hier Linksverkehr, damit der Fahrer an der Seite des Abhangs sitzt und sehen kann, wie viele Zentimeter er noch vom Absturz entfernt ist. Seit 2007 eine neue, bessere Straße eröffnet wurde, sind die Unfallzahlen stark zurück gegangen, denn jetzt fahren auf der Death Road fast nur noch Mountainbiker und deren Begleitfahrzeuge.</p>
<h2>Soll ich oder soll ich nicht?</h2>
<p>In La Paz gehört das Death Road Biken zu den Hauptattraktionen. Und ich denke sehr lange darüber nach, ob ich es wagen soll oder lieber bleiben lassen. Mountainbiken ist nicht gerade mein Lieblingssport und Höhenangst habe ich auch. Also eigentlich schlechte Voraussetzungen&#8230; Die Internetrecherche liefert Horrorgeschichten von Mountainbikern, die dort abgestürzt sind &#8211; die letzten tödlichen Unfälle passierten erst letzten Sommer. Die Billiganbieter lassen wir schonmal links liegen und gehen zu Gravity Assisted Mountainbiking, dem teuersten, aber angeblich auch sichersten Anbieter. Dort stellen wir sicher als allererste die Frage &#8220;Death Road Biken, ist das nicht gefährlich?&#8221; und bekommen sehr nett und ausführlich den Ablauf der Tour erklärt. Schließlich entscheiden wir, uns mit dem Rad auf die gefährlichste Straße der Welt zu wagen.</p>
<h2>Start auf knapp 4.700 Metern Höhe und Asphalt</h2>
<p>Morgens fahren wir mit dem Bus und guten Downhill Rädern im Gepäck zum Startpunkt La Cumbre auf 4.700 Metern. Da es oben schneit, starten wir ein bisschen tiefer als normal, gerade unterhalb der Schneefallgrenze. Was natürlich bedeutet: es ist saukalt. Wir bekommen eine ausführliche Einweisung zu den Bikes, sowie Schutzkleidung, Regenjacke, Helm und Handschuhe. Dann noch ein Schluck Schnaps für die Pachamama (Mutter Erde) als Glücksbringer, einen in den Rachen zur Beruhigung und es geht los. Die ersten 20 Kilometer Fahrt führen über eine Asphaltstraße bergab, auf der viel Verkehr herrscht. Die Lastwagen fahren so langsam, das man sie überholen muss, und es ist nass und kalt. Ich frage mich gerade, wie ich auf die blöde Idee gekommen bin, Mountainbiken zu gehen, wenn es mir sowieso schon keinen Spaß macht.</p>
<h2>Endlich: Downhill Biken auf der Death Road</h2>
<p>Bevor es auf die eigentliche Death Road geht, laden wir die Räder auf den Bus und fahren wieder ein Stück bergauf. Dann starten die 2.000 Meter Downhill-Fahrt auf der schmalen Schotterstraße. Am Anfang bin ich noch höchst panisch, aber dann merke ich schnell, dass das Rad der Hammer ist und über alle Unebenheiten und Geröll wunderbar drüber fährt. Es fängt langsam an, Spaß zu machen&#8230; Ich bleibe aber vorsichtig, der Abgrund neben mir ist und bleibt beängstigend. Auch wenn die Strecke mit einem guten Rad &#8211; und vor allem guten Bremsen (!) &#8211; nicht schwer ist, sollte man kNachdeeine Fehler machen. Man muss sich wirklich auf die Straße konzentrieren und viel bremsen, Krämpfe in den Händen sind vorprogrammiert. Wir machen auf der Strecke mehrere Stopps, an denen uns die Guides &#8211; ein Holländer und ein Peruaner &#8211; den nächsten Streckenabschnitt erklären, damit es keine bösen Überraschungen gibt, und die Räder checken. Während der Fahrt nach unten wird es immer wärmer, bis wir verdreckt aber glücklich am Ziel Yolosa auf 1.200 Metern mit tropischen Klima ankommen und auf die erfolgreiche Fahrt mit einem Bier anstoßen. Zurück fahren wir anschließend mit dem Bus die Death Road hinauf. Ein bisschen Nervenkitzel ist dabei, seit es auf der Death Road aber kaum normalen Autoverkehr mehr gibt, ist das Unfallrisiko nicht mehr so hoch. Am Ende des Tages haben wir die Death Road zweimal überlebt.</p>
<h2>Auch Lust auf Nervenkitzel bekommen?</h2>
<p>Nachdem ich als Mountainbike-Angsthase ziemlich viel Spaß auf der Death Road hatte, kann ich sie jedem empfehlen, der Radfahren kann. Ich finde, man sollte nur nicht an der falschen Stelle sparen und das günstigste Angebot nehmen. Die Touren werden ab 350 Bolivianos angeboten (ca. 50€), die Frage ist nur, wie Räder und Ausrüstung dann aussehen. Bei <a title="Gravity Assisted Mountain Biking" href="http://www.gravitybolivia.com/index.php?mod=homeb" target="_blank">Gravity Assisted Mountain Biking</a> ist die Tour mit 110$ etwa doppelt so teuer, aber dafür bekommt man garantiert gute Räder mit Vollfederung, die nicht älter als zwei Jahre sind und regelmäßig gewartet werden. Die Guides sind sehr verantwortungsvoll und achten auf die Sicherheit der Teilnehmer.</p>
<div id="attachment_2066" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image2-e1431466001249.jpg"><img class="size-full wp-image-2066" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image2-e1431466001249.jpg" alt="Ausblick von der Death Road ins Tal" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick von der Death Road ins Tal</p></div>
<div id="attachment_2065" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image1-e1431466212740.jpg"><img class="size-full wp-image-2065" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image1-e1431466212740.jpg" alt="Immer am Abgrund heute" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Immer am Abgrund heute</p></div>
<div id="attachment_2067" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image3-e1431466389175.jpg"><img class="size-full wp-image-2067" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image3-e1431466389175.jpg" alt="Geschafft: Heil unten angekommen" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Geschafft: Heil unten angekommen</p></div>
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		<title>Bolivien &#8211; Reise durch Absurdistan</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2015 04:04:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[absurd]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturschock]]></category>
		<category><![CDATA[La Paz]]></category>
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		<category><![CDATA[Sucre]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mit dem Grenzübergang von Bolivien nach Chile komme ich nicht nur in ein neues Land, sondern gleichzeitig in eine komplett neue Welt. Chile und auch...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Grenzübergang von Bolivien nach Chile komme ich nicht nur in ein neues Land, sondern gleichzeitig in eine komplett neue Welt. Chile und auch Argentinien sind die wohlhabendsten und am stärksten europäisch geprägten Länder in Südamerika, dort läuft vieles noch ziemlich geordnet ab und man kommt relativ leicht an alle Annehmlichkeiten, an die wir in Europa gewöhnt sind. Bolivien ist dagegen das ärmste Land in Südamerika, auf dem Land leben die Menschen dort oft noch wie in Deutschland die Bauern vielleicht vor 100 Jahren. Leider gibt es bisher wenig Umweltbewusstsein, es ist erschreckend, wie viel Müll überall herumliegt.</p>
<p>Der Anteil der indigenen Bevölkerung (vor allem Quechua und Aymara) ist in Bolivien wesentlich höher als in den südlichen Nachbarstaaten, so dass sich hier viele alte Gebräuche und Sitten erhalten haben. Viele Frauen laufen in traditioneller Kleidung herum und tragen ihre Kinder in bunten Tüchern auf dem Rücken. Um euch einen Eindruck zu geben, wie sich mein kleiner Kulturschock in Bolivien angefühlt hat, bekommt ihr eine kleine Auflistung der Absurditäten, denen ich dort begegnet bin:</p>
<h2>Bolivien hat zwei Hauptstädte: Sucre und La Paz</h2>
<p>Offiziell ist Sucre, das auf 2.800 Metern mitten in den Anden liegt, Hauptstadt Boliviens. Sucre ist sicher eine der schönsten Städte Boliviens mit viel alter Kolonialarchitektur und gehört daher zum UNESCO Weltkulturerbe. Regierungssitz und heimliche Hauptstadt ist aber La Paz, das mit seiner Lage auf 3.200 bis 4.100 Metern als höchster Regierungssitz der Welt gilt. La Paz verfügt auch noch über einige Kolonialbauten, zum Beispiel auf dem Plaza Murillo in der Innenstadt, ist aber ansonsten ein ziemlicher Moloch aus hässlichen Gebäuden, vielen Fahrzeugen, Abgasen und Lärm. An schönen Tagen kann man aber zumindest von den höher gelegenen Teilen der Stadt die hohen Gipfel der Anden sehen.</p>
<h2>Halbfertige und unverputzte Gebäude</h2>
<p>Der Hauptgrund, warum die meisten bolivianischen Städte und Orte nicht so schön wie Sucres Altstadt sind, sind unzählige halbfertige und unverputzte Gebäude. Stadtplanung scheint es nicht zu geben und so wird einfach wild angefangen zu bauen und wieder aufgehört, wenn das Geld ausgeht. Resultat sind viele Ziegel-Rohbauten, oft ohne obere Stockwerke und Dach, welche die Stadtbilder prägen.</p>
<h2>Es gibt kaum Supermärkte</h2>
<p>Supermärkte sind in Bolivien kaum verbreitet, denn die meisten Bolivianer kaufen lieber auf Märkten ein. Deswegen gibt es in jedem Ort mindestens einen großen Markt, auf dem man an Ständen Obst, Gemüse, viele viele Eier, Fleisch und Fisch kaufen kann. Selbstverständlich hängen Fleisch und Fisch dort ohne Kühlung aus und wirklich jedes Teil des Tieres wird verwertet. Das ist für uns Europäer, die alles nur verzehrfertig aus dem Supermarkt kennen, sehr ungewohnt. An den vielen Essensständen auf den Märkten kann man aber günstig gute Menüs essen. Solange alles gekocht ist, sollte es hygienisch auch für uns unbedenklich sein. Bisher ist mir alles gut bekommen.</p>
<p>Der vermutlich ungewöhnlichste Markt in Bolivien ist der Mercado de la Hechicería in La Paz, auf Deutsch Hexenmarkt. Hier findet sich für jedes Problem eine Lösung, seien es Eheprobleme, Krankheiten oder Schutz auf Reisen. Naturmedizin kombiniert mit ein bisschen Zauber bieten Hilfe. Besonders beliebt sind die getrockneten Lamaföten, die bei jedem Hausbau mit in das Fundament gegeben werden.</p>
<h2>Man muss für alles bezahlen</h2>
<p>In Bolivien muss man zumindest als Tourist für wirklich jede Kleinigkeit eine kleine Gebühr abdrücken. Die Beträge sind zwar sehr überschaubar, aber trotzdem kommt man sich vor, wie eine Kuh, die gemolken wird, wenn man an jeder Ecke irgendeine absurde Steuer oder Eintritt für praktisch nichts bezahlt. Dass man für jede Toilettennutzung bezahlt, leuchtet ja noch ein, immerhin bekommt man ein paar sauber gefaltete Blätter Klopapier dafür. Die Gebühr für das Betreten des Busbahnhofs schon etwas weniger, wenn ich schließlich schon ein Busticket gekauft habe.</p>
<p>Den Vogel schießen sie aber am Flughafen in Rurrenabaque ab: Nach dem Check-In und der Gepäckabgabe an einem windigen Fenster in dem winzigen Flughafen, schickt man uns an den Schalter nebenan, um die Flughafensteuer von 7 Bolivianos (ca. 1€) zu bezahlen. Damit ist es aber nicht getan: Als nächstes werden wir an einen Tisch auf der anderen Seite des Raumes geschickt, wo wir nochmal 15 Bolivianos bezahlen sollen. Auf unsere Nachfrage wofür, heißt es nur lapidar: &#8220;Für den Tourismus.&#8221;</p>
<p>Auf der Isla del Sol im Titicacasee wird man gleich beim Betreten der Insel am Bootsanleger mit 5 Bolivianos zur Kasse gebeten. Als wir vom Süden in den Norden der Insel wandern, müssen wir noch einmal 15 Bolivianos für die Benutzung des Weges bezahlen. Zum Glück haben wir die Tickets aufgehoben, denn am Rückweg wird noch einmal streng kontrolliert, ob wir auch alles bezahlt haben. Leider werden diese Gebühren nicht benutzt, um Wegweiser aufzustellen, deswegen verirren wir uns bei unserer Wanderung ordentlich.</p>
<h2>Der Service in Restaurants ist unterirdisch</h2>
<p>Ein typischer Restaurantbesuch in Bolivien: Wir betreten das Restaurant, suchen einen Tisch und warten erst einmal. Ziemlich lange&#8230; Der Kellner sieht uns zwar, ist auch nicht besonders beschäftigt, weil das Restaurant bis auf ein paar besetzte Tische leer ist, macht aber erst einmal nichts. Nach 15 Minuten holen wir uns selbst die Karte. Weitere 15 Minuten später schlurft der Kellner an unseren Tisch, um die Bestellung endlich aufzunehmen. Zweimal Tagesmenü und zwei Gläser Wein sollten einfach sein. Denken wir. Die Suppe als Vorspeise kommt ziemlich schnell, aber zwei Minuten später steht auch schon die Hauptspeise daneben. Jetzt heißt es schnell Suppe löffeln, damit nichts kalt wird. Wein vor oder gleichzeitig mit dem Essen scheint in Bolivien ein fremdes Konzept zu sein. Nach mehrmaligem Nachfragen bekommen wir ihn schließlich, als wir mit der Hauptspeise fast fertig sind. Nach dem Essen wird sofort die Rechnung auf den Tisch geknallt, damit wir bloß nicht auf die Idee kommen, ein zweites Getränk zu bestellen.</p>
<p>Das sind ein paar Beispiele, wie europäische und bolivianische Denkweisen aufeinanderprallen und warum uns manche Gepflogenheiten in Bolivien sehr befremdlich erscheinen. Trotzdem oder auch gerade deswegen ist Bolivien ein sehr spannendes Reiseland mit vielfältiger Natur &#8211; hohe Berge, Nebelwälder, Dschungel, dem höchsten schiffbaren See der Welt&#8230; &#8211; sowie jahrhundertealter Kultur und Traditionen. Ich würde Bolivien jederzeit wieder in meine Reiseroute aufnehmen! Wer jedoch einen sanfteren Einstieg nach Südamerika ohne allzu großen Kulturschock sucht, sollte mit Argentinien, Chile oder Peru beginnen.</p>
<div id="attachment_2075" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image8-e1430793947423.jpg"><img class="size-full wp-image-2075" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image8-e1430793947423.jpg" alt="Sucre, Boliviens offizielle Hauptstadt" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Sucre, Boliviens offizielle Hauptstadt</p></div>
<div id="attachment_2084" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image17-e1430794092746.jpg"><img class="size-full wp-image-2084" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image17-e1430794092746.jpg" alt="La Paz ist Regierungssitz" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">La Paz ist Regierungssitz</p></div>
<div id="attachment_2083" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image16-e1430794245327.jpg"><img class="size-full wp-image-2083" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image16-e1430794245327.jpg" alt="Plaza de Murillo in La Paz" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Plaza de Murillo in La Paz</p></div>
<div id="attachment_2079" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image12-e1430794519337.jpg"><img class="size-full wp-image-2079" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image12-e1430794519337.jpg" alt="Marktfrauen in La Paz" width="750" height="572" /></a><p class="wp-caption-text">Marktfrauen in La Paz</p></div>
<div id="attachment_2086" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image19-e1430794633217.jpg"><img class="size-full wp-image-2086" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image19-e1430794633217.jpg" alt="Lebensmittelverkauf auf der Straße statt im Supermarkt" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Lebensmittelverkauf auf der Straße statt im Supermarkt</p></div>
<div id="attachment_2082" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image15-e1430794767545.jpg"><img class="size-full wp-image-2082" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image15-e1430794767545.jpg" alt="Lamaföten auf dem Mercado de la Hechichería, La Paz" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Lamaföten auf dem Mercado de la Hechichería, La Paz</p></div>
<div id="attachment_2089" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image22-e1430794977410.jpg"><img class="size-full wp-image-2089" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image22-e1430794977410.jpg" alt="Unverputzte Häuser prägen fast jedes Stadtbild" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Unverputzte Häuser prägen fast jedes Stadtbild</p></div>
<div id="attachment_2088" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image21-e1430795155136.jpg"><img class="size-full wp-image-2088" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image21-e1430795155136.jpg" alt="...und werden für Wahlwerbung genutzt" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">&#8230;und werden für Wahlwerbung genutzt</p></div>
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		<title>Jeeptour zum Salar de Uyuni</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2015 19:14:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Auf einer längeren Reise passiert viel Unvorhergesehenes, aber meistens hat man vorab schon ein paar Highlights im Kopf, die fest auf der To-Do-Liste stehen. Eines...</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer längeren Reise passiert viel Unvorhergesehenes, aber meistens hat man vorab schon ein paar Highlights im Kopf, die fest auf der To-Do-Liste stehen. Eines dieser Highlights war für mich der Salar de Uyuni, der mit gut 10.000 Quadratkilometern größte Salzsee der Welt, in Bolivien. Zu Beginn meiner Reise kamen mir Bolivien und der Salar de Uyuni noch wahnsinnig weit weg vor, und plötzlich sitze ich im Jeep auf dem Weg von San Pedro de Atacama auf dem Weg zur bolivianischen Grenze. Der Salar de Uyuni liegt auf 3.600 Metern, auf dem Weg von der chilenischen Grenze dorthin, überquert man den Altiplano, die Hochebene der Anden mit vielen Lagunen, Bergen und Vulkanen. Der einzige Weg für den normalen Rucksackreisenden, diese Strecke zurückzulegen, ist eine 3-tägige Jeeptour. In San Pedro de Atacama gibt es dazu unzählige Anbieter, von denen keiner einen uneingeschränkt guten Ruf hat. Wir entscheiden uns für einen, der uns von anderen Reisenden empfohlen wurde und starten die Tour.</p>
<h2>Tag 1: Über den Altiplano zur Laguna Colorada</h2>
<p>Los geht es in San Pedro de Atacama um 7:30, zuerst fahren wir mit einem Minibus zur chilenischen Grenze. Dort müssen wir warten, bis die Grenze öffnet, dann fahren wir weiter zur bolivianischen Grenze und legen auf dem Weg schon ordentlich Höhenmeter zurück. Insgesamt wird es an diesem Tag von 2.500 auf 5.000 Meter gehen. Die bolivianische Grenze ist eine einfache kleine Baracke, was schon andeutet, dass wir uns jetzt im Vergleich zu Chile in eine ganz andere Welt bewegen. Toiletten gibt es natürlich auch keine &#8211; nur &#8220;Inka Toilet&#8221; = freie Natur. Bevor wir in 6er-Gruppen auf die Jeeps aufgeteilt werden, bekommen wir noch Frühstück im Freien &#8211; sogar mit Avocado-Brot! Dann startet die eigentliche Jeep-Tour, die Gruppe besteht aus zwei Deutschen (mit mir), einer Portugiesin und drei Franzosen. Unser bolivianischer Guide Oscar ist leider nicht sehr gesprächig und auch nicht besonders freundlich. Auf meine höfliche Frage, ob er das Fenster weiter schließen kann, weil es hinten zieht, kommt nur: &#8220;Ich muss ja machen, was du willst, ich bin nur der Chauffeur.&#8221; Leider geht das im Prinzip so weiter, obwohl wir alle freundlich zu ihm sind und versuchen, eine Unterhaltung in Gang zu bringen.</p>
<p>Dafür überzeugt mich die Natur umso mehr! Wir brettern über die karge Hochebene und halten an der Laguna Blanca, in der sich die Berge wunderschön im Wasser spiegeln, und an der Laguna Verde, die im Vergleich nicht ganz so spektakulär ist. Auf dem Weg dorthin sehen wir immer wieder Vicuñas, die wie die Lamas zur Familie der Cameliden gehören, im Gegensatz zu diesen aber nur wild in großer Höhe leben. Unser Highlight ist ein andinischer Fuchs, der aus Neugier ganz nah an das Auto kommt. Der nächste Stopp sind Geysire, die ich beeindruckender finde als die Tatio Geysire in der Atacamawüste. Es dampft, sprudelt und gurgelt schon ganz ordentlich, außerdem riecht es nach Schwefel. In der Nähe liegen heiße Quellen zum Baden, die den Namen auch verdienen, es ist ganz erholsam, dort im heißen Wasser zu liegen und die Aussicht zu bewundern. Aufgrund der Höhe gibt es nur den ein oder anderen Kreislaufkollaps, weil manche Leute dann den Unterschief zwischen heißem Wasser und kalter Luft nicht vertragen. Bei mir ist zum Glück alles gut.</p>
<p>Am frühen Nachmittag kommen wir bereits bei unserer heutigen Unterkunft an, die auf knapp 5.000 Metern bei der Laguna Colorada liegt. Nach dem Mittagessen laufen wir zum Aussichtspunkt auf die Lagune, der Name ist wirklich Programm und das Farbspiel beeindruckend. Abends gehen wir sehr früh ins Bett, weil es bitterkalt ist und nichts zu tun gibt. Wir schlafen zu sechst ziemlich eng zusammengepfercht in einem Raum, dank vieler Decken ist es aber nicht so kalt wie erwartet.</p>
<div id="attachment_2041" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image88-e1430501648421.jpg"><img class="size-full wp-image-2041" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image88-e1430501648421.jpg" alt="Laguna Blanca" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Laguna Blanca</p></div>
<div id="attachment_2042" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image89-e1430501728108.jpg"><img class="size-full wp-image-2042" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image89-e1430501728108.jpg" alt="Vicuña auf dem Altiplano" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Vicuña auf dem Altiplano</p></div>
<div id="attachment_2049" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image96-e1430501818299.jpg"><img class="size-full wp-image-2049" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image96-e1430501818299.jpg" alt="Zum Knuddeln: der Anden-Fuchs" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Knuddeln: der Anden-Fuchs</p></div>
<div id="attachment_2044" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image91-e1430502130900.jpg"><img class="size-full wp-image-2044" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image91-e1430502130900.jpg" alt="Laguna Verde" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Laguna Verde</p></div>
<div id="attachment_2047" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image94-e1430502245317.jpg"><img class="size-full wp-image-2047" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image94-e1430502245317.jpg" alt="Die Geysire" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Die Geysire</p></div>
<div id="attachment_2034" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image81-e1430502959817.jpg"><img class="size-full wp-image-2034" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image81-e1430502959817.jpg" alt="Zwischendurch in den Hot Springs relaxen" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Zwischendurch in den Hot Springs relaxen</p></div>
<div id="attachment_2046" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image93-e1430503093158.jpg"><img class="size-full wp-image-2046" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image93-e1430503093158.jpg" alt="Laguna Colorada" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Laguna Colorada</p></div>
<h2>Tag 2: Ein Baum aus Stein, viele weitere Lagunen und ein Salzhotel</h2>
<p>Erster Programmpunkt an Tag 2 ist der Arbol de Piedra, also ein Stein in Form eines Baumes. Diese und die anderen Steinformationen sind durch Winderosion entstanden. Danach fahren wir zu einigen weiteren Lagunen mit vielen, vielen Flamingos. An der größten und spektakulärsten, der Laguna Cañapa, liegt ein kleines, sehr seltsames Dorf mit Hotel, Restaurant und Internet Hotspot. Wir essen dort zu Mittag mit toller Aussicht auf die Lagune und machen uns mit einigen Zwischenstopps bei weiteren Lagunen auf den Weg zum Aussichtspunkt auf den Vulkan Ollagué, der 5.870 Meter hoch und semiaktiv ist (was auch immer das heißen mag &#8211; Oscar erklärt leider nicht so gern). Unsere heutige Unterkunft ist ein Salzhotel, weitestgehend aus Salzblöcken gebaut &#8211; auch die Inneneinrichtung, und wesentlich komfortabler als die Unterkunft in der Nacht zuvor. Es gibt endlich wieder eine heiße Dusche, wenn auch nur für eine Stunde, und 3 Stunden Strom, was einen Run auf die wenigen Steckdosen auslöst. Am Ende ist aber jeder technisch wieder gerüstet für den letzten Tag und das Highlight der Tour, den Salar de Uyuni.</p>
<div id="attachment_2031" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image78-e1430504064209.jpg"><img class="size-full wp-image-2031" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image78-e1430504064209.jpg" alt="Arbol de Piedra" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Arbol de Piedra</p></div>
<div id="attachment_2032" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image79.jpg"><img class="size-full wp-image-2032" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image79-e1430504217362.jpg" alt="Felsformationen im Altiplano " width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Felsformationen im Altiplano</p></div>
<div id="attachment_2045" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image92-e1430504423586.jpg"><img class="size-full wp-image-2045" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image92-e1430504423586.jpg" alt="Fahrt durch die endlose Hochebene" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Fahrt durch die endlose Hochebene</p></div>
<div id="attachment_2027" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image75-e1430504587977.jpg"><img class="size-full wp-image-2027" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image75-e1430504587977.jpg" alt="Laguna Cañapa" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Laguna Cañapa</p></div>
<div id="attachment_2063" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image-e1430506694131.jpg"><img class="size-full wp-image-2063" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/05/image-e1430506694131.jpg" alt="Dorf mitten im Altiplano" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Dorf mitten im Altiplano</p></div>
<div id="attachment_2029" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image76-e1430504827164.jpg"><img class="size-full wp-image-2029" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image76-e1430504827164.jpg" alt="Die Lagunen sind voll mit Flamingos" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Die Lagunen sind voll mit Flamingos</p></div>
<div id="attachment_2048" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image95.jpg"><img class="size-full wp-image-2048" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image95-e1430505095335.jpg" alt="Zwergenaufstand neben den hohen Bergen" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Zwergenaufstand neben den hohen Bergen</p></div>
<h2>Tag 3: Der Salar de Uyuni</h2>
<p>Heute müssen wir um 5 Uhr aufstehen, denn um 05:30 ist Abfahrt, um im Salzsee den Sonnenaufgang anzuschauen. Klappt bei unserer Gruppe leider nicht so ganz, weil die Franzosen verschlafen. Sie haben die Zeitumstellung um eine Stunde in Bolivien nicht so ganz hinbekommen. Den Sonnenaufgang sehen wir zum Glück trotzdem noch. Weiter geht die Fahrt über den Salzsee zur Kaktusinsel Incahuasi mitten im Salzsee, wo wir uns auf die Jagd nach dem perfekten Kaktusfoto begeben. Dann ist endlich Zeit für Frühstück und ein paar Probefotos, bevor es ernst wird und wir mitten in den Salar de Uyuni fahren, wo man außer weißer Weite nichts mehr sieht. Der Salar de Uyuni ist mit gut 10.000 Quadratkilometern Fläche der größte Salzsee der Welt, das Saarland würde 4mal hineinpassen. Hier verliert man jedes Gefühl für Entfernung, es gibt nur eine riesige Salzfläche und blauen Himmel. Das ist perfekt für Fotomotive, die mit der Entfernung spielen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Zeit vergeht wie im Flug. Mein Lieblingsmotiv ist die Flucht vor dem Dinosaurier.</p>
<p>Anschließend steht noch ein Salzmuseum auf dem Programm, das nicht besonders interessant ist, denn es ist kein Museum im eigentlichen Sinn mit Ausstellungsstücken und Erklärungen, sondern einfach ein altes Salzhotel, das nicht mehr in Betrieb ist. Letzte Station der Tour ist schließlich der Cementerio de Trenes, in dem wir alte, halb verfallene Züge besichtigen, die inzwischen mit Graffitis besprüht sind. Unsere Tour endet schließlich im Ort Uyuni, wo wir noch den Nachmittag und Abend totschlagen, bevor unser Nachtbus nach Sucre startet.</p>
<p>Der Salar de Uyuni ist wie erwartet ein Highlight meiner Reise, auch die Fahrt dorthin über den Altiplano war sehr spannend, weil die Landschaft so anders aussieht als alles, was ich bisher gesehen habe. Dafür nehme ich auch gerne die Strapazen wie Kälte, Inka Toiletten und unbequeme Fahrt im Jeep auf mich.</p>
<div id="attachment_2039" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image86-e1430505399912.jpg"><img class="size-full wp-image-2039" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image86-e1430505399912.jpg" alt="Sonnenaufgang am Salzsee" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenaufgang am Salzsee</p></div>
<div id="attachment_2030" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image77-e1430505525669.jpg"><img class="size-full wp-image-2030" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image77-e1430505525669.jpg" alt="Auf der Insel Incahuasi" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Auf der Insel Incahuasi</p></div>
<div id="attachment_2022" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image73.jpg"><img class="size-full wp-image-2022" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image73-e1430505649600.jpg" alt="Das perfekte Kaktusfoto?" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Das perfekte Kaktusfoto?</p></div>
<div id="attachment_2021" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image72-e1430505861153.jpg"><img class="size-full wp-image-2021" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image72-e1430505861153.jpg" alt="Salar de Uyuni: faszinierend, dieses gleichmäßige Muster" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Salar de Uyuni: faszinierend, dieses gleichmäßige Muster</p></div>
<div id="attachment_2019" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image70-e1430506135884.jpg"><img class="size-full wp-image-2019" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image70-e1430506135884.jpg" alt="Mein Lieblingsbild: Flucht vor dem Dino" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Lieblingsbild: Flucht vor dem Dino</p></div>
<div id="attachment_2018" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image69-e1430506259105.jpg"><img class="size-full wp-image-2018" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image69-e1430506259105.jpg" alt="Noch ein Salar Klassiker" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Noch ein Salar Klassiker</p></div>
<div id="attachment_2020" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image71-e1430506390304.jpg"><img class="size-full wp-image-2020" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image71-e1430506390304.jpg" alt="Unser Jeep" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Jeep</p></div>
<div id="attachment_2023" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image74-e1430506499973.jpg"><img class="size-full wp-image-2023" src="http://just-travelling.de/wp-content/uploads/2015/04/image74-e1430506499973.jpg" alt="Cementerio de Trenes" width="750" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Cementerio de Trenes</p></div>
<h2>Praktische Tipps für eine Salar de Uyuni Tour:</h2>
<ul>
<li><strong>Anbieter in San Pedro</strong>: <a title="Salar de Uyuni Tour mit Estrella del Sur" href="http://www.travelestrelladelsur.cl/web/esp/" target="_blank">Estrella del Sur</a></li>
<li><strong>Kosten</strong>: 105.000 Chilenische Pesos (ca. 155€)</li>
<li><strong>Bewältigung der Höhe</strong>: Am besten keine Medikamente nehmen, sofern man keine Symptome für Höhenkrankheit hat. Wir haben zur Vorbeugung Diamax genommen, das starke Nebenwirkungen wie Fingerkribbeln hat. Cocablätter und Cocatee sind gut zur Vorbeugung, außerdem viel trinken. Sollten Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten, müssen diese sofort behandelt werden. Die Touranbieter sollten dafür ausgerüstet sein.</li>
<li><strong>Unbedingt mitnehmen</strong>: Toilettenpapier, Stirnlampe, genug Wasser, warme Kleidung, Sonnencreme und Sonnenbrille</li>
</ul>
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